25 Mar, 06
I set up a bug/feature/enhancement tracker (or whatever you want to call it) for my Greasemonkey scripts, but also for people to submit feature requests and track bug reports for deviantART itself. It’s in no way official or affiliated with dA, but I’m hoping for more transparency in the bug fixing process of dA. Of course, I also hope that dA staff actually will check it out sometimes - if it’s used regularly, that is.
So, go ahead, enter any bugs or feature requests you find in my scripts or on dA there! For dA bugs, also submit them to helpdesk, of course, and please track the bugs in the bugtracker when you hear back from helpdesk or the developers.
24 Mar, 06
The latest Data update for Google Earth features a new basemap for the whole globe as well as new high-res imagery for almost all of Germany. However, it seems the new data is really only higher in resolution, but not much newer.
24 Mar, 06
Jaja, wieder mal der SPON, diesmal zum durchgestrichene-Hakenkreuze-Prozess. Der Fall dürfte bekannt sein, ein Tübinger Student trägt jahrelang einen Button mit durchgestrichenem Hakenkreuz, auf einer Antifa-Aktion hat die Polizei nichts besseres zu tun, als den Button zu beschlagnahmen, dann wird ein Verfahren wegen “Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen” eröffnet. So weit, so lächerlich.
Nach etwas mehr als zehn Monaten wurde der gute Student dann in zweiter Instanz freigesprochen. Schöner Abschluss, der gesunde Menschenverstand hat gesiegt, möchte man sagen. Doch halt! Zurück zum Lächerlichen:
Claudia Roth [Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen] hat am Dienstag bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart Selbstanzeige erstattet, da sie möglicherweise ein verfassungsfeindliches Symbol getragen habe - einen Button mit durchgestrichenem Hakenkreuz. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob ein Ermittlungsverfahren gegen die Grünen-Chefin eröffnet wird.
Der erwähnte Dienstag ist der 21. März. Nachdem das ganze satte zehn Monate vor Gericht und in den Medien war - und das Verfahren beendet ist - setzt Frau Claudia Roth ein sehr mutiges Zeichen.
Das Haus dankt.
23 Mar, 06
SAARBRÜCKEN (mb) - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde in Saarbrücken die Stiftung Unfreiwillige Sinnkontrolle (USinnK) gegründet. Bei einer “Sneak Preview”-Kinovorführung, in der Walt Disney’s “Antarctica” gezeigt wurde, wurde die Not für eine Auszeichnung des Sinngehalts von Kinofilmen offensichtlich. Noch in der selben Nacht wurde der Gründungsakt mit zahlreichen Gästen aus aller Welt feierlich vollzogen.
“Die Stiftung Unfreiwillige Sinnkontrolle will vor allem den arglosen Kinogänger vor bösen Überraschungen schützen”, erklärte der Erlauchte Herrscher der neu gegründeten Stiftung, Matthias Bauer, heute in Saarbrücken. “Gerade in der heutigen Zeit, wo Kinokarten auch mal acht Euro kosten - und dann hat man noch nichts getrunken und kein Popcorn - sollte man sich vorher gut überlegen, welche Filme man sich ansieht. Die USinnK wurde ins Leben gerufen, um den Menschen diese Eigenverantwortung abzunehmen, ganz im Zeichen der Zeit.”
Produzenten oder Verleihe können dazu Vorabversionen ihrer Filme an die USinnK schicken, wo sie dann von einem Panel ausgewählter Experten bewertet werden. Am Ende steht dann eine von fünf möglichen Einstufungen für den Film, die dem potentiellen späteren Publikum kurz und prägnant den Sinngehalt des Films mitteilen.
Zu diesem Zweck hat die USinnK eine Reihe von Symbolen entworfen, die beispielsweise auf Filmplakaten oder DVD-Hüllen angebracht werden können, um die Verbraucher einfach und eindeutig auf die Sinnhaltigkeit ihrer Produkte hinzuweisen.

Abbildung: Die verschiedenen USinnK-Symbole
Innerhalb eines stilisierten Fragezeichens wird mittels Farbe und Text die Bewertung signalisiert. Die Abstufungen dabei sind wie folgt: Absolute Sinnfreiheit wird durch einen weißen Hintergrund ausgedrückt, völlige Sinnhaftigkeit durch einen roten Hintergrund. Dazwischen liegen die Einstufungen “sinnfrei ab 6 Jahren” (gelb), “sinnfrei ab 12 Jahren” (grün), sowie “sinnfrei ab 16 Jahren” (blau). Zwischenstufen sind neben der farblichen Markierung auch mit der jeweiligen empfohlenen Altersstufe ausgezeichnet.
Für die Zukunft hat die USinnK bereits multimediale Pläne: “In Zukunft können wir uns auch eine Ausdehnung der Arbeit der USinnK auf andere Medien vorstellen”, so Matthias Bauer. “Fernsehprogramme sind der nächste logische Schritt, aber auch Musik oder Videospiele sind denkbar.” Bis zur Etablierung der Symbolik will sich die USinnK aber lediglich auf Kinofilme beschränken.
Abdruck frei. Verlinkung oder Belegexemplar wird erbeten.
Pressekontakt:
Matthias Bauer
usinnk@moeffju.net
21 Mar, 06
God hates Shrimp, and so should every self-respecting Christian!
21 Mar, 06
All you ever wanted to know about Cork Soaking, and some things you didn’t.
13 Mar, 06
Die von GoYellow haben wohl noch einen Vogel, der nicht der Stallpflicht unterliegt. Man kann sich jetzt auch direkt die Fundorte der Vogelgrippe - also Vogelgrippe-Vögel-Opfern (äh, was?) - anzeigen lassen. Sinn++
11 Mar, 06
On a lighter note, the Mars Reconnaissance Orbiter has successfully entered the Mars orbit on 22:25 GMT. Besides doing an awful lot of surveying and analyzing missions, it will also serve as a test hub for the Interplanetary Internet (or InterPlaNet for short).
Obviously, Vint Cerf’s talk made quite an impression on me.
11 Mar, 06
Pornovideos auf Schülerhandys, so titelt der SPIEGEL Online, und fährt fort, “was sich bei einer Razzia in einer bayerischen Schule an Bildern und Videos auf beschlagnahmten Handys fand, fällt unter das Strafgesetzbuch.”
Um so besser, da sieht’s wenigstens keiner.
Nun ja, da führt die Polizei also eine Razzia an einer Hauptschule durch, beschlagnahmt 200 Handys - und findet auf immerhin 15 (7,5%) davon “Porno- und Gewaltvideos, Nazi-Propaganda” und sogar “Sodomiesequenzen”.
Das schockiert sogar altgediente Beamte, so der SPON weiter. Nun drohen den zwischen 14 und 18 Jahre alten Schülern “Strafverfahren wegen des Besitzes und der Verbreitung verbotener pornografischer und gewaltverherrlichender Inhalte”.
Interessant.
Meinem (zugegebenermaßen nicht durch ein Jurastudium fundierten) Verständnis nach ist der Besitz von gewaltverherrlichenden, pornografischen, ja sogar tier-pornografischen Inhalten nicht strafbar. Auch nicht für Minderjährige. Und wie man von “Video auf Handy” auf eine Verbreitung (die durchaus strafbar sein kann) schließen will, und dies vielleicht sogar beweisen, ist mir schleierhaft.
Was hat die Aktion also gebracht?
Die Polizei war beschäftigt, die bösen, bösen Hauptschüler haben hoffentlich ihre Lektion gelernt, und alle sind glücklich.
Moment mal.
Die Mutter eines Schülers findet auf dem Handy ihres Sprösslings tierverherrlichende Gewaltpornos - und geht natürlich zum Schulleiter. Und der sagt der Mutter “Erziehung ist ihre Aufgabe”? Nein, der ruft die Polizei auf den Plan. Sagt die Polizei “das ist keine Straftat”? Nein, da wird eine Razzia veranstaltet. Ist auch so wenig los sonst in Bayern, Law & Order und so.
Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen - Mutter schiebt Verantwortung für pubertäres Verhalten ihres Kindes an Schule, die Pädagogen (oder die sich dafür halten) halten ihre Schutzbefohlenen ohne Weiteres für kriminell und rufen die Polizei, die Polizei stürmt das Gebäude (sonst ist es auch keine richtige Razzia) und beschlagnahmt wahllos Handys. Mit einer durchschlagenden Erfolgsquote: auf knapp 8% der Mobiltelefone werden die gesuchten - aber noch nicht einmal verbotenen - Inhalte gefunden. Und jetzt eröffnen wir mal schnell Strafverfahren gegen 15 Minderjährige, die wir dann aus Mangel an Beweisen (eben der Verbreitung) einstellen.
Gab es da nicht einmal so etwas wie “Anfangsverdacht” und “Verhältnismäßigkeit”?